Fort St. James

Heute waren wir in Fort St. James, einem ehemaligen Hudson’s Bay Handelsposten in Westkanada. Es gibt hier eine National Historic Site, in der das Fort der Hudson’s Bay Company aus dem Jahre 1896 detailgetreu rekonstruiert ist. In den ersten Jahren der Besiedlung gab es gerade etwas mehr als 100 Westeuropäer in Kanada westlich der Rocky Mountains. Fort St. James war ein zentraler Punkt für den Handel zu dieser Zeit. Das Museum ist sehr interessant und das Café dort ist auch super.

Die Leute hier haben Humor und veranstalten täglich ein Hühnerrennen, beim dem Besucher Preise gewinnen können.

Der Ort liegt am Stuart Lake, einem großen See, der 6 Monate im Jahr zugefroren ist. Seit ein paar Wochen ist er eisfrei und C. und H. waren heute baden.

Es wird hier im Winter bis zu -45°C kalt.

Das Geschäft mit den Bieberpelzen läuft ja nicht mehr so gut, nicht weil es keine Bieber mehr gibt, vielmehr weil die daraus hergestellten Hüte aus der Mode gekommen sind. Was machen die Leute hier so, insbesondere in all den Monaten im Winter?

Hatte ich schon erwähnt, dass ich die Wizard-Partie heute gewonnen habe?

Im Bulkley Valley

Ihr werdet euch sicher wundern, warum es so ruhig war die letzten Tage. Die Antwort ist einfach. Es gab kein Internet und auch keinen Strom. Wir waren irgendwo in der Nähe von Smithers im Bulkley Valley, ein paar Kilometer abseits, einer Schotterstraße entlang auf einer Farm. Dort hatte A. eine Cabin gebucht. Einen Kilometer entfernt ist ein See. Wir waren aber bisher nicht dort. Der Weg dorthin führt durch einen dichten Wald. Überall sind handflächengroße Bärenfährten zu sehen. Da bleiben wir lieber in der Cabin.

Um uns vollständig in die hiesige Kultur zu integrieren, haben wir jetzt neue Namen angenommen. Rommé spielen wir trotzdem. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, 15 mal hintereinander jede Runde zu verlieren? So ein Ereignis kann tatsächlich auftreten.

Hier gibt es 2 Hunde, mit denen Frohsinn und Der-mit-der-Frisbee-tanzt spielen. Die eine heißt Riley und die andere Molly. Riley legt einen Stein vor einem ab, dann wartet sie, dass man diesen weit weg wirft. Dann bringt sie ihn wieder.

Später haben wir die Bären auch noch gesehen. Die waren so groß wie Pferde – ohne Quatsch.

Am letzten Tag waren wir doch noch auf dem See unterwegs. Frohsinn war baden. Es riecht schon nach Neuschnee.

Bootstour nach Khutzeymateen

A. hat eine Expeditionstour für uns gebucht. Es geht um 8:30 los. Wenig Schlaf, egal.

Es geht mit einem schnellen Boot durch nebelverhangene tiefe Fjorde umgeben von dunklen Wäldern und Bergen. Am Ufer lassen sie sich nicht sehen. Dennoch wissen wir, dass tausend Augen jede unserer Bewegungen verfolgen. Der Wald ist so dicht, dass wir Stadtmenschen dort keinen Schritt gehen könnten und nicht eine Minute überleben würden. Gut, dass wir auf einem Boot sitzen.

Wir glauben, in der Ferne Trommeln und Gesänge zu hören. Doch sehen wir sie nicht.

Khutzeymateen

Naja, wenigstens sehen wir noch Grizzlys, Wale, Weißkopfadler und so. Die Fahrt war ja nicht vergebens.

Inside Passage

Die Fähre von Port Hardy nach Prince Ruppert verläuft über die sogenannte Inside Passage, einer teilweise recht schmalen Wasserstraße zwischen bis zu 1500 m hohen Bergen hindurch. Die Fährfahrt dauert ca. 15 Sunden. Es geht um 7:30 Uhr in Port Hardy los. Es regnet und ist sehr neblig. Schlaf gab’s wenig, egal.

Schnipp

Das wetter ist besser. Die Sonne lacht. Tolle landschaft wir sind alle müde. die sehenswürdigkeiten sind ein paar Leuchttürme ein paar häuser rechts und links wale und delfine direkt neben der fähre wie schmecken eigentlich bären?

schnipp

wir sind jetzt 21 h wach noch 2 h dann noch 4km bis zim hotel shr mide.,nsnc ddddddddddddd

Nach Port Hardy

Also 2 Tage ohne Internet. Jetzt holen wir die letzten Tage nach.

Aufbruch in Vancouver am frühen Morgen. Die Fähren sind alle schon gebucht. Wir müssen pünktlich sein. Wenig Schlaf, aber das macht nichts.

Die fast 400 km nach Port Hardy gehen durch fast unbewohntes Waldgebiet. In Woss haben wir Pause gemacht und uns mit ein paar Einheimischen unterhalten.

In Port Hardy liegt die Aqua Tromoy im Hafen, ein Schiff speziell für den Fischschutz und -zucht gebaut. Morgen geht’s um 4:45 raus.

Bootstour auf dem Indian Arm

Heute waren wir auf einer 4 Stunden Bootstour auf dem Indian Arm, einer Art Fjord, der in Vancouver beginnt. Vorbei am Wasserflughafen, Downtown, den Kreuzfahrtschiffen, dem Countainerhafen, unter der Second Narrows Bridge hindurch, ging es hoch bis zu dem Silver Falls Wasserfall. Es gab prima Essen und wir haben Primzahlenwürfeln gespielt. Morgen dann 5 Stunden Autofahrt nach Port Hardy auf Vancouver Island.

Indian Arms Panorama