Wir haben so viel vor.
Anne, steh‘ auf und lieg‘ nicht faul auf dem Ohr!
Wir essen schnell Frühstück im Dunkeln.
Am Himmel die Sterne noch funkeln,
denn wir haben keine Zeit.
Zum Zug nach Cinque Terre. Es eilt.
Cinque Terre – das sind fünf Orte mit bunten Häuschen
dicht gedrängt am Fels. Und Cafés, die laden ein zum Päuschen.
In der Mitte die alte Kirche so pompös.
Die Bewohner sind streng religiös.
Die Touristen stehen am Hafen und posen und zeigen das schönste Insta Smile.
Ich fühle mich zu Hause. Hier ist die Welt noch heil.
Wir wandern von Ort zu Ort über rauhen, steilen Stein.
Der Weg ist weit. Man spürt’s im Bein.
Rechts das Meer und links der Olivenhain.
Unterwegs ein schönes Café
mit vielen Likes im WWW.
Der Orangensaft ist frischgepresst. Und dazu Tee.
Wir steigen auf’s Boot.
Von Riomaggiore zurück entlang der Küste im Abendrot.
In Levanto hole ich mir eine Cola am Automat
auf dem Bahnsteig. Wir nehmen den Zug für die Rückfahrt.
In einer Bar gibt’s noch Wein
mit Chips und Oliven. Wer sagt da schon nein?
Viel vor hatten wir.
Jetzt gibt’s aber noch ein Bier.
Alles, was gesagt war
ist auch wahr 😉
Ich sage Ciao
for now.
Und gehe jetzt offline.





