Portofino

Es fühlt sich so an, als würden wir schon immer im Auto leben. Alles hat jetzt seinen Platz gefunden. Alles fügt sich. Die Sonne kommt früh langsam herum und taucht den alten Steinbruch, in dem der Campingplatz liegt, ins Morgenlicht.

Wir fahren mit der Bahn nach Santa Magherita. Der Weg führt an Rapallo vorbei, dem Ort in dem Walter Rathenau den Rapallo-Vertrag mit der Sowjetunion im Jahre 1922 aushandelte. Von Santa Mageritha nehmen wir den Bus nach Portofino. Überall sind Touristen. Wir folgen dem schmalen Weg zur Kirche Chiesa di San Giorgio. Die Kirche hat überregionale Bedeutung erlangt für die Skulptur der Jungfrau Maria mit dem Jesuskinde im Arme, die die Bitte eines Schafhirten empfängt. Die Szene spielt offenbar im Winter wegen des Schnees. Wir können nur mutmaßen, um was es ging. Man weiß es nicht mehr. Vielleicht bat der Hirte um Futter für seine Tiere.

Die Bar am Faro di Portofino bietet eine großartige Aussicht und super Cocktails. Abends dann zurück nach Siestri Levante und Altstadt ansehen.