Auf dem Weg nach Sistre Levante machen wir einen ersten Zwischenstopp in Abenga. Der Ort hat eine schöne, gut erhaltenen Altstadt. Die Gassen sind eng und dunkel, die Häuser klein. Man sagt ja, die Menschen seien früher kleiner gewesen als heute. Das muss wohl hier auch so gewesen sein. In der Stadt gibt es hochaufragende sogenannte Geschlechtertürme. Diese Türme erheben sich in frevelhafter Weise höher als die Glockentürme der Kirchen und zeugen vom Reichtum der damaligen adligen Familien.
Der nächste Stopp ist in Genua. Unten am Hafen ist ein buntes Treiben der Händler und Spielleute. Sofort umringen uns Kinder. Gut, dass wir immer ein paar Glasperlen in der Tasche haben. Am Kai liegt die Galeere Neptun, mit der sich die Einheimischen auf das Meer wagen. Überall kleine, lästige Fliegen, die uns umschwirren. Anne hat Hunger und will sich ein Fladenbrot aus Kichererbsenmehl kaufen. Wir finden aber den Laden nicht.





